Schnittblumen – was passt zusammen und was nicht?
Wenn Sie schon stolze Jubiläen, rauschende Hochzeiten oder runde Geburtstage veranstaltet haben, wissen Sie: das A und O von perfekter und harmonischer Feiern ist die Tischordnung. Sie müssen genau tüfteln, welche der Gäste Sie nebeneinander setzen dürfen oder nicht. Ein klassisches Phänomen, dass es auch unter Schnittblumen gibt. Hätten Sie denn vermutet, dass selbst unter diesen harmlos aussehenden Blumen ungute Beziehungen herrschen? Nein? – Doch es gilt als wissenschaftlich erwiesen, dass diverse Arten der eifrig blühenden Vasenbewohner nicht zusammenpassen. Auch Sorten, von denen Sie als Blumenfreunde das wohl gar nicht vermutet hätten. Welche Sorten sind das und wie vermeiden Sie den Vasenterror?
Wenn die Narzissen echten Ärger machen
Narzissen – die gelb blühenden und nicht selten als Osterglocken bezeichneten Frühlingsboten – können den übrigen bunten Bewohnern der Vasen das blühende Glück tatsächlich richtig vermiesen. Der Grund ist schnell erklärt: Narzissen als beliebte und klassisch genutzte Schnittblumen sondern Schleim ab. Dieser wandert durchs Wasser der Vase und verstopft die Bahnen, durch die die Stängel von Tulpen Wasser und Nahrung aufsaugen. Den Tulpen bereiten Sie also rasch den Garaus, wenn Sie als Osterdeko das Duo Tulpe und Narzisse favorisieren. Tipp: Narzissen zunächst in eigene Vasen stecken, regelmäßig Wasser wechseln und die Stängel gut abwaschen. Später dürfen Narzissen und Tulpen zusammen schwimmen. PS: Auch die Hyazinthen erzeugen solchen Schleim.
Die Power von Tulpen
Normalerweise sollte man ja vermuten, dass die Blumen unabhängig von der Sorten nach dem Schneiden nicht wachsen. Doch die bunten Tulpen, Gerbera und Anemonen bilden die berühmte Ausnahmen. Doch als Spitzenreiter unter den drei Sorten gelten die Tulpen, die es tatsächlich schaffen, nach Abschnitt noch etwa zehn Zentimeter zuzulegen. Wenn Sie also kunterbunte Ostersträuße möchten und Tulpen als Klassiker hinzufügen, ragen diese manchmal etwas vorwitzig hervor. Dann wirken die Sträuße etwas unrund und zottelig.
Was passt denn nun perfekt?
Harmonie und Ästhetik gelten ja als Geschmacksfrage. Wenn die absolut favorisierten Lieblingsblumen Ihres Herzblatts als Strauß also wilde Mischung statt Floristenhighlight sind, ist das egal. Was gefällt, ist klasse. Wenn Sie dennoch Anregungen möchten: Als ideal gilt es, Blumen und Gräser der jeweiligen Saisons in die Vasen zu packen. Gerade die Frühblüher – der duftende Flieder, die vorwitzigen Tulpen und die wunderschönen Ranunkeln – machen Sträuße perfekt. Nehmen Sie auch das Beiwerk unter die Lupe, das Ihnen die Floristen bieten. Strandflieder und Schleierkraut, Freesien und sogar der Eukalyptus schaffen den Zauber, der die schönsten Sträuße ausmacht. Nutzen Sie die Beratung von Floristen oder toben Sie sich selbst aus und kreieren Sie echte Prachtsträuße.
Blühende Botschaften schicken
Sie verschenken Blumensträuße? Unterstützen Sie blühende Beziehungen durch passende Botschaften. Als perfekte Boten dienen ihnen die hübschen Phylokarten, die wir selbst entwickelt haben. Darauf drucken wir Ihre Botschaften und Bilder, Logos und Herzchen – was Sie möchten! Der Clou: Die Beschenkten dürfen das Kärtchen nach dem Lesen ins Vasenwasser werfen. Dort spenden die klugen Kärtchen nahrhaftes Blumenfrisch. Wenn Sie dann als Ergänzung noch dafür gesorgt haben, dass die Narzissen die bunten Tulpen nicht durch ihre Sekrete ärgern dürfen, blüht den Beschenkten das dauerhafte Straußwunder. Jetzt testen!