Welke Schnittblumen retten: So kann es gelingen

Blüten. Düfte. Farbexplosion. – Blumensträuße bieten betörenden Genuss. Ganz egal, ob wir die Vasenbewohner verschenken oder für uns selbst kaufen, gelten Gladiolen, Rosen & Co. als fast epischer Zauber, der gute Laune erzeugt und als dekoratives Highlight gelten darf. Doch was, wenn das prächtige Glück langsam welkt? Müssen wir dann kapitulieren? Die frohe Botschaft für Sie als echte Fans schönster Schnittblumen: Durch die klugen Phylokarten-Tipps schenken Sie den schwächelnden Blüten neue Flower Power.

Vase als Basis der Frischekur

Geht es uns schlecht, ärgern uns eventuell Bakterien. Dasselbe gilt für Pflanzen. Denn böse Fäulnisbakterien zersetzen die Pracht, stehlen den Blüten, Blättern und Stängeln die Frische. Doch sie verderben ergänzend das Wasser und belagern die Wände der Vasen, die sie als perfekte Kulisse für das Vermehren nutzen. Deswegen sollen Sie den Großputz fürs Gefäß starten, wenn die Sträuße welken. Etwas Spüli und heißes Wasser killen die Bakterien. Dieser Step ist ganz entscheidend. Denn selbst wenn sie die Pflanzen professionell erfrischen, würden die Bakterien an den Vasenwänden lauern.

Nährstoffe als Frischkur

„Du bist, was du isst.“ Solche Sprüche zieren regelmäßig die Ratgeber für Ernährung. Und sie passen genauso gut für Blumen. Doch die Schnittblumen haben es sogar noch besser als wir. Sie sollen Zucker für die Energie schlürfen, der für uns ja als Dickmacher etwas Verpöntes darstellt. 1 EL pro 1 Liter Vasenwasser gelten als Erfolgsrezept für frische Blüten. Doch ebenso entscheidend ist Essig. Denn Essig – das hatten schon die Großmütter genutzt – wirkt gegen Bakterien. Die passende Dosierung ist genauso wie für den Zucker. Statt des Essigs gilt Zitronensaft als ideale Alternative. Früher hatte man noch alte Messingmünzen für das perfekte Wassermilieu genutzt. Die Spezialisten bezweifeln die positive Effekte, doch die Retro-Fans mögen es. Sie dürfen testen, ob es lohnt.

Übrigens: Leichter ist das gesunde Blumenfood durch die Phylokarte. Imprägniert bietet sie den Blumen die passende Nahrung. Das ist ganz easy. Das Kärtchen ins Vasenwasser schnippen und das raffinierte Kärtchen füttert: Nährstoffe für die Pflanzen. Botschaften für die Beschenkten.

Der Schnitt für Frische

Dass man die Stängel der gekauften Schnittblumen anschrägen soll, raten die Floristen regelmäßig. Der Grund: Der Schnitt vergrößert die Flächen, durch die das Wasser den Stängel hoch wandern und die Blätter & Blüten versorgen darf. Doch viele Blumenfans gestalten diesen Schnitt pauschal schräg. Und pauschal schräg ist eventuell falsch. Falsch für solche Pflanzen, deren Stiel statt hart und holzig – wie die der Rosen – schön soft ist. Das gilt etwa für die Tulpen, die man gerade schneiden sollte. Sonst drohen kaputte Stängel. Apropos Stängel: Faule und welke Blätter sollten Sie abzupfen. Sie zeigen Bakterienbefall.

Tipps gegen schlappe Tulpen

Hängen die Köpfe der Tulpen, wirkt das ganz besonders trüb. Dagegen ist der Zeitungstrick gewachsen: Um die gerade platzierten Tulpen wickeln Sie stramm ganz klassisches Zeitungspapier. Die Enden der Stängel – scharf angeschnitten – dürfen aus der Rolle spitzen. Denn nun startet das frische Wasserbad. Für rasche Frische dürfen Sie die Sprühflasche schnappen und das Zeitungspack etwas anfeuchten. Das gestaltet den Frischekick für die Tulpen effektiver und beendet das Trübsal der hängenden Blüten.

Frischekick für Beziehungen

Durch schöne Sträuße als Überraschung florieren private Beziehungen und Business-Partnerschaften. Durch die gedrückten Grüße und Botschaften der Phylokärtchen schenken Sie solchen Beziehungen den Frischkick und torpedieren welkende Faktoren. Sie sollten das fleißige Frischekärtchen unter die Lupe nehmen und die Beratung nutzen, die wir Ihnen als Profis kostenlos bieten. Und dann blüht Ihnen etwas.